Eine Log-Kurve bewahrt mehr Zeichnung in Lichtern und Schatten für das Grading, auf dem Bildschirm wirkt das Bild aber flau. Eine Sucher-LUT zeigt es während des Drehs mit normalem Kontrast, ohne die Aufnahme zu verändern.
- Wenn das Telefon es unterstützt, stellen Sie in den Codec-Einstellungen 10 Bit ein: Log in 8 Bit neigt an Himmel und Verläufen zu Streifenbildung (Banding).
- Öffnen Sie das Weißabgleich-Menü und wechseln Sie zur Registerkarte Kurve. Wählen Sie eine Kurve: Warnt die App vor einer aggressiven Kurve, lesen Sie den Hinweis im Fenster: Auf vielen Telefonen ist es bei solchen Kurven besser, den manuellen Weißabgleich zu verwenden.
- mLog 60%, 80% oder 100% für das app-eigene Log mit einstellbaren Reglern;
- eine Nachbildung eines bekannten Kamera-Logs (mS-Log3, mLog-C, mV-Log und weitere), wenn Sie im Schnittprogramm die passende Konvertierung verwenden möchten.
- Wählen Sie im manuellen Weißabgleich den Farbraum (Gamut), der zu Ihrer Konvertierung passt, z. B. S-Gamut3.Cine für mS-Log3.
- Stellen Sie in den Suchereinstellungen die Sucher-LUT ein, meist Rec.709. Auf dem Aufnahmebildschirm erscheint eine LUT-Taste: Ein Tippen vergleicht mit dem Log-Bild, langes Drücken öffnet Ansichten mit LUT auf halbem Bild.
- Belichten Sie nach Zebra oder Falschfarben, nicht nach dem Eindruck des LUT-Bildes. Beide werten das Log-Signal aus.
- Für den Schnitt speichern Sie die LUT entweder mit der Download-Taste neben Sucher-LUT als
.cube-Datei, oder Sie schalten LUT einbetten in den Metadaten-Einstellungen ein, dann steckt sie in jedem Clip.
Lassen Sie OETF und Primärfarben auf Autokorrektur stehen: Dann teilt die Datei dem Schnittprogramm mit, welche Kurve verwendet wurde, und Log-Material wird nicht mit falschem Gamma angezeigt.
