mcpro24fpsProfessionelle Videokamera für Android

Manuelle Belichtung nach der 180°-Regel

Im Video bestimmt die Verschlusszeit die Bewegungsunschärfe. Deshalb legt man sie meist zuerst fest und regelt die Helligkeit über ISO (und außen über ND-Filter). Üblich ist die 180°-Regel: Die Verschlusszeit ist halb so lang wie die Bilddauer, also 1/48 bei 24 fps und 1/60 bei 30 fps. Die App verwendet diesen Wert standardmäßig.

  1. Schalten Sie die Belichtungsspalte auf manuell: Tippen Sie auf den Umschalter des Belichtungsmodus oben in der Belichtungs-Steuerung.
  2. Prüfen Sie die angezeigte Verschlusszeit. Steht dort nicht 1/(2 × Bildrate), stellen Sie den Wert mit den Tasten − und + ein.
  3. Halten Sie die Taste „A“ kurz gedrückt und lassen Sie sie los. Die App übernimmt die Belichtung, die die Kamera selbst wählen würde, als manuelle Einstellungen. Die Verschlusszeit bleibt dabei, wie sie ist.
  4. Stellen Sie mit dem ISO-Rad fein nach. Schalten Sie Zebra ein, um zu sehen, wo die Lichter ausbrennen, oder Falschfarben, um das ganze Bild zu beurteilen. Beides funktioniert nur, wenn der Sucher über die GPU läuft.
  5. Ist das Bild selbst bei der niedrigsten ISO zu hell, nehmen Sie einen ND-Filter statt einer kürzeren Verschlusszeit: Bei kurzer Verschlusszeit wirken Bewegungen abgehackt.

Ist die ISO-Anzeige hervorgehoben, hat die Kamera die analoge Verstärkung des Sensors ausgeschöpft und verstärkt digital weiter. Ab hier nimmt das Rauschen schnell zu. Bringen Sie lieber mehr Licht ins Bild oder öffnen Sie die Blende, wenn das möglich ist.

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